Hundesportverein SV OG Uerdingen

Fährten


Ziel des Fährtens ist, dass der Hund eine Spur nach einer Liegezeit von mindestens 20 Minuten verfolgen kann und die auf der Fährte liegenden Gegenstände durch Anhalten oder Hinlegen oder Sitzen anzeigt.
Dieses Verhalten nennt man auch „Gegenstände verweisen“.

Je nach Leistungsstand werden die Fährten länger und durch Fremdfährten und längere Liegezeit erschwert. Die ersten Fährten werden noch vom Hundeführer selber gelegt, in höheren Klassen legt ein Fremder die Fährte.

Fährtenarbeit ist für den Hund eine sehr anstrengende und intensive Arbeit. Auch die unterschiedlichen Geländearten, wie Acker, Wiese usw. stellen immer wieder neue Aufgaben dar.
Auch diese Leistung kann das Team im SV an einem Prüfungstag unter Beweis stellen. Es gibt die von den IPO Klassen abgetrennte FPr 1-3 und darüber hinaus auch die Prüfungen des Fährtenhundes 1-3.

 

Trainingszeiten: Trainer:
Sonntags ab 07:30 Uhr Albert Ostwald, Carolin Schäfer, Renate Hildebrand

Abenteuer Spurensuche


Sonntagmorgen, früh aufstehen, zu Fuß kreuz und quer durchs Gelände, Regen, Dreck, sengende Sonne, Schnee, das ist der Alltag des Fährtensports. Und das soll Spaß machen?
Wohl kaum jemand, der nicht schon einmal einen Film gesehen hat, in dem Kommissar Rex oder Lassie schnüffelnd der Fährte eines flüchtigen Verbrechers oder eines vermissten Menschen folgte. Die gute Nachricht: Das kann Ihr Hund auch.

Die Fährtensuche kommt dem Naturell eines Hundes am nächsten. Warum soll man das beim Hund am besten entwickelte Organ, den Geruchssinn, nicht nutzen? Es fordert ihn vor allem geistig und lastet ihn körperlich aus. Zur Fährtensuche eignet sich fast jeder Hund, Junghunde aber auch Hundesenioren aller Rassen und Größe. Der Hundeführer braucht dafür keine besondere körperliche Fitness.
Die Hunde werden so ausgebildet, dass sie in der Lage sind, einer gelegten Fährte zu folgen. Nach und nach wird der Schwierigkeitsgrad erhöht. Man beginnt mit einem Quadrat, weiter geht es mit einer geraden Spur, Winkel werden eingebaut, Gegenstände die verwiesen werden müssen. Je nach Leistungsstand werden die Fährten länger, Fremde die die Fährte legen, Wegüberquerungen, Geländewechsel und kreuzende Fährten.

Wer möchte, kann verschiedene Fährtenhundprüfungen ablegen, wo der Hund sein Geschick unter Beweis stellen kann.
Da wir bei (fast) jedem Wetter Fährten, werden vor allem wetterfeste Kleidung und Gummistiefel benötigt, eine etwa 10 m lange Schleppleine und besondere Leckerchen.

Wenn Sie Lust haben, mehr über das Fährten zu erfahren, machen Sie doch einfach mal mit.
Wir freuen uns auf Sie.

09. März 2019, Renate Hildebrand